2. Oktober

2. Oktober – Sonntag mit Gottesdiensten

Gottesdienst in der Kirche der Gemeinde Kakaskasen „PNIEL“

Wir – Erika Mohri und ich – wurden sehr herzlich empfangen. Pfarrerin Rita Mantiri – unsere Übersetzerin – wartete auch schon dort.


Sie übersetzte die Predigt von Erika Mohri sehr gut, das war an der Reaktion der Gemeinde gut zu spüren.

Die Kirche war sehr voll und auch draußen saßen noch etliche Menschen.

Es gab verschiedene Gesangseinlagen: Die Familie, die einen Trauerfall hatte, sang und auch die Familie von einem verlobten Paar, das kommende Woche heiraten will. Danach sang auch noch der große Kirchenvorstand.


Heute war dort eine von vier Abendmahlsfeiern des Jahres (Weihnachten, Osten, Ankunft Riedel und Schwarz und Reformationsfeier).

Das als Hinweis an dieser Stelle für die Konfis in Heidesheim! Der Reformationstag wird hier gefeiert, allerdings an verschiedenen Tagen im Oktober!

Nach dem Gottesdienst durften wir wieder viele, viele Hände schütteln und einen gesegneten Sonntag wünschen („Selamat Hari Minggu“).


Nach dem Essen ging es dann beschirmt zurück.

Helmut Lohkamp

Der Sonntag von Wilfried Warneck

Wie manch andere von uns habe ich meine Gastgeber für Sonntagabend als Dank für ihre Gastfreundschaft zu einem Essen eingeladen. Wir haben verabredet: um 17 Uhr gemeinsame Abfahrt nach Manado: Ich erwartete 5 Gaeste. Um 15 Uhr wird mir mitgeteilt, dass sich unsere Abfahrt verschieben wird, auf 18 Uhr. Um 18.30 Uhr fahren wir tatsächlich ab: “Jam karet” = Gummizeit.

In zwei Autos sitzen wir zu zehnt statt wie erwartet zu sechst. Es wird ein fröhlicher und netter Abend. Wir tauschen Geschenke aus, essen natürlich sehr gute Fischgerichte und machen viele Fotos voneinander.

Der Hit unter den Geschenken ist eine kleine Spielwalze mit Handkurbel, die “Stille Nacht” spielt, das auch in der Minahasa heiß geliebt wird. Ständig hat jemand die Spielwalze am Ohr und kurbelt beglückt vor sich hin.

Wilfried Warneck

Der Sonntag von Christoph Kiworr

Wie in der vergangenen Woche wurden wir am Sonntag auf verschiedene Gemeinden aufgeteilt. Bei mir ging es am Morgen auf dem Moped in eine kleine Dorfgemeinde, in der ich eingeladen war, die Predigt zu halten.

Anschließend gab es noch Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch. Besonders viele Fragen betrafen die derzeitige kirchliche Situation in Deutschland – wie hoch ist der Gottesdienstbesuch, wie steht es um die kirchliche Anbindung von Kindern und Jugendlichen, wie ist das Verhältnis zwischen Staat und Kirche in Deutschland.

Am Nachmittag haben wir dann gemeinsam Abendmahl gefeiert – eine von vier Gelegenheiten im Jahr. Auch dieser Gottesdienst war wieder gut besucht und man spürte, dass das Abendmahl für die Christen in der Minahasa einen hohen Stellenwert hat. Anschliessend wurden wir zum Kaffeetrinken in ein Restaurant eingeladen – es gab eine Art Dampfnudeln, gefüllt mit Schweinefleisch und Toast mit Käse und Schokostreußeln. Der kulinarische Einfallsreichtum in der Minahasa ist immer wieder beeindruckend!

Mit einem Abendgottesdienst in einem der Koloms mit vielen Gesängen und Gebeten fand der Tag einen schönen Ausklang.

Christoph Kiworr

Beeindruckende Gottesdienste

Ein Artikel von Wilfried Warneck

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