26. September

26. September 2011

Wir beginnen das zweitägige Seminar zum Jubiläum unter dem Motto „Serving Together in One World  with  Jesus Christ“  mit einer Andacht.  Rev. Roy Tamaweol begrüßt die TeilnehmerInnen.

Es folgt eine Bibelarbeit zum Amos 5, 4-15 (Rev. Dr. Sientje Marentek-Abram für GMIM und Propst Dr. Klaus Schütz für EKHN). Das Thema ist: Christliches Engagement in der Politik. In der anschließenden  Diskussion werden Themen wie „prophetischer  Auftrag der Christen“, „Rolle der Kirchen /Christen  in der Politik“, „Finanzierung  unserer Kirchen“,   „ungerechte Strukturen in der Kirche und Gesellschaft“  angesprochen.

In den zwei weiteren Vorträgen ging es um die religiöse und kulturelle Kontexte und Hintergründe der Partnerkirchen (Thonipara/Hindrichs).

Am Abend werden wir von dem Vize-Gouverneur Djouhari Kansil  von Nord-Sulawesi empfangen. Er ist interessiert an einer Partnerschaft im Bereich Schulwesen.  Er nimmt sich Zeit für uns und spricht mit uns. Es gibt ein leckeres Essen. Wir treffen hier auch die Lehrerinnen und Lehrer, die 2010 in Rheinhessen waren.

Link zum Artikel in Manado:

http://beritamanado.com/agama-pendidikan/kansil-jamu-pendeta-jerman-ekhn/54733/

Johny Thonipara

Zwei Geschichten zum/vom Wochenende:


Erste Geschichte
Bukit Kasih ist ein Ort, an dem heißes Wasser und Schwefeldämpfe aus dem Boden kommen. Es ist eine alte religiöse Stätte. Heute stehen an diesem Ort Gebetshäuser der fünf staatlich anerkannten Religionen. Dies soll ein Ausdruck des friedlichen Miteinanders der Religionen sein. Alle beten einträchtig nebeneinander. Ein beeindruckendes Vorgehen, von dem wir einiges lernen können.

Zweite Geschichte
Ein junger deutscher Freiwilliger kommt in die Minahasa. Nach 3 Wochen besucht ihn seine interesierte Betreuerin Joya und sie ist erstaunt darüber, dass er in so kurzer Zeit so sichtbar zugenommen hat.Der junge Mann bestätigt ihre Beobachtung und klagt ihr seine Not.
Er bekommt von seiner Gastgeberin ständig mehr zu essen: “Heute morgen musste ich 6 Eier essen und ein Huhn!” Joya fragt die Gastgeberin. Sie hat ebenfalls ein Problem: Er isst ständig alles auf!
Zu Beginn gab es 2 Eier zum Frühstück. Er aß beide. Daraufhin briet sie 3 Eier – er aß die auch. Dann waren es 4 und 5. Die Gastgeberin und der Gast waren verzweifelt: Er, weil er gewohnt war, immer den Teller leer zu essen und sie war gewohnt, dass der Gast seine Sättigung zeigt, in dem er was auf dem Teller lässst.

Wilfried Warneck

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