23. September

Andere Länder, andere Sitten: bei unserem Start zum „sight-seeing“ trafen wir vor dem Kantor Sinode (Kirchenverwaltung) in Tomohon eine Gruppe einheitlich in Arbeitskluft gekleideter Pfarrerinnen an, die den Rasen pflegten. Jede Woche ist nämlich die Pfarrschaft eines anderen Dekanates mit der Pflege der Außenanlagen dran, und diese Woche war es ein Dekanat aus Manado, dessen Pfarrerinnen und Pfarrer hier so fröhlich arbeiten.

Auf der Fahrt nach Langowan und rund um den Tondano-See sahen wir Denkmal und Grabstätte des ersten europäischen Missionars der Minahasa, Johann Gottlieb Schwarz, eine der ältesten erhaltenen Holzkirchen der Region (von 1869, also schon 138 Jahre alt!).
Vor allem für die Kinder sind wir eine Attraktion.

In der Gemeinde von Pendeta (Pfarrerin) Ejodia, die uns den ganzen Tag über begleitete, war ein herrliches Büffet minahasischer Köstlichkeiten für uns bereitet.

Später besuchten wir 1200 Jahre alte Gräber, wie sie bis zum 18. Jahrhundert unter den Stelzenhäusern die verstorbenen Ahnen beherbergten. Die christlichen Missionare beendeten diesen Brauch, doch später wurden die Gräber zusammengetragen und werden als Teil der minahasischen Kultur bewahrt.

Zur Erholung gab´s schon in Manado eine Pause im Café Ananas.

Kinder- und Jugendgruppe der Eben Haezer Gemeinde in Manado eröffneten das Abendessen mit einem traditionellen Tanz mit unglaublich komplizierter Choreographie.

Pfrin. Erika Mohri

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