Reise nach Nord-Sulawesi 2015 – ein Blog


29. Oktober 2015 – Donnerstag

Nun hat unser letzter Tag in Indonesien begonnen. Wir wurden wieder abgeholt und zum PGI gefahren.
Dort hatten wir zwei sehr interessante Stunden mit der Leitung. Darüber wird im Bericht zu lesen sein.

_ADN9432_DxO_small

Im Meetingsraum

_ADN9437_DxO_small

Übergabe des Gutenbergdruckes

_ADN9448_DxO_small

abschließendes Gruppenfoto

unser guter Geist am Empfang

Unser guter Geist am Empfang

 


Überraschenderweise gab es dort anschließend auch wieder etwas zu Essen. Heute war es javanische Kost. Irgendwie anders. Wie kann Fisch so trocken werden, wo er doch aus dem Wasser kommt?
Danach brachte uns der Bus zum Gästehaus.

 

 

 

 

 

Jetzt haben wir noch eine Stunde bis zur Abfahrt zum Flughafen. Um ca. 19:00 geht unser Flieger nach Singapur. Dort haben wir etwa 90 Minuten Aufenthalt. Das ist nicht viel, wenn man weiß, wie groß der Flughafen ist. Dann dauert es längliche 12 Stunden bis Frankfurt. Um ca. 06:40 werden wir landen und uns dann alle wieder nach Hause begeben. „und so geschah es“

_ADN9482_DxO_small

Flughafen Jakarta

_ADN9486_DxO_small

Flughafen Singapur

Es war eine schöne Zeit, wenn auch wieder ziemlich anstrengend. Es gab viele gute Begegnungen und Eindrücke, für die ich von Herzen dankbar bin.

Danke Gott für diese schöne Zeit, danke für die Bewahrung und danke für deinen Segen.

 

 

 

 


 

28. Oktober 2015 – Mittwoch

Nach dem Frühstück wurden wir zu den Büros des PGI gefahren.

_ADN9320_DxO

vor dem PGI

Nach einer Kennenlernrunde bekamen wir eine Übersicht über verschiedene Abeitsbereiche (Frauen und Kinder).
Da habe wir dann auch Krise Gosal wiedergetroffen, die nun schon seit 2000 oder 2001 kenne. Das hat mich sehr gefreut.

_ADN9338_DxO

Krise Gosal beim Vortrag


Es war eine sehr gute und offene Atmosphäre, in der es die verschiedenen Präsentationen mit Fragen und Antworten gab.

 

Nach dem Mittaessen wurden wir noch durch das Haus geführt.

_ADN9355_DxO

Gruppenfoto mit Seminar

Unter anderem auch in ein Seminar, das gerade beendet wurde, in dem es um HIV/Aids ging.

 

_ADN9376_DxO

Gruppenfoto vor dem PGI

 

 

 

 

Leider wurde der geplante Ausflug zum alten Hafen auf später verschoben. Es wird ja schon vor 18:00 dunkel und darum sitze ich jetzt hier und schreibe.

Am Abend sind wir zum Essen in einem Restaurant in der Nähe verabredet.

 


 

27. Oktober 2015 – Dienstag

Am Morgen saß ich schon um 6:00 auf der Terasse vor dem Wale Oikumene. 20 Minuten später regnete es für etwa 20 Sekunden. Der erste Regen in unserer Zeit dort.
Um 8:20 ging es dann los.

_ADN9126_DxO

gepackte Koffer

Mit 4 Autos – eines für das Gepäck – wurden wir zum Flughafen nach Manado gebracht. Eine sehr kurvige Strecke durch eine wunderschöne Berglandschaft. Leider konnten wir den Ausblick nicht so recht genießen, geschweige denn fotografieren. Wir waren dann knapp eine Stunde vor Abflug am Flughafen und mussten uns beeilen.

_ADN9134_DxO

im Flieger

 

 

Es hat dann alles geklappt, auch einiges an Übergewicht im Gepäck wurde innerhalb der Gruppe ausgeglichen.

 

Der Flug war gut und das Abholen hat auch super geklappt.

_ADN9143_DxO

Jakarta Flughafen (Domestic)

 

Nach einer Stunde waren wir im Gästehaus des PGI (Gemeinschaft der Protestantischen Kirchen in Indonesien) und konnten unsere netten Zimmer beziehen.
Am Nachmittag fuhren/schlichen/stauten wir dann noch zu einer Straße mit zahllosen Antiquitätenbuden. Abendessen gab es im Gästehaus.

 

_ADN9239_DxO

Antiquität

 

 

 

 

 

 

 


26. Oktober 2015 – Montag

Morgens um 9:00 ein Gottesdienst mit Verwaltungsangestellten in Tondano Sentrum, anschließend frei und am Abend Farewell-Party im Wale Oikumene.
So lautete das Programm. Eigentlich! Daraus wurde: Gottesdienst bis nach 11:30, anschließende Einladung zum Essen durch den Buphati (Landrat).

_ADN8838_DxO

der „Provost“ bei der Predigt

 

_ADN8956_DxO

Gruppenbild in der Kirche

_ADN9002_DxO

scharfer Fisch

 

 

_ADN8981_DxO

Bild mit Ady

_ADN8960_DxO

umringt von Damen

_ADN9000_DxO

Seeterrasse

 

 

 

 

 

 

 

Dann eine kurze Pause zum Kofferpacken und Abfahrt um 17:00 nach Manadao zur Farewell-Party. Die ist eigentlich eine eigene Geschichte!
Etwas vor Mitternacht waren wir dann endlich zurück. Für den Morgen war das Aufstehen für 6:00 angesagt. Seufz!!!

_ADN9065_DxO

Das Farewell-Spanferkel

 

_ADN9124_DxO

Frauen-Power

 

 

 

 

 

 

 


 

25. Oktober 2015 – Sonntag

Die Gottesdienste mit unseren Pfarrpersonen als Prediger fanden diesmal in Manado statt. (dazu noch keine Bilder)
Wegen meiner Füße war ich nicht selbst dabei, sondern habe meinen Dienst im Wale Oikumene am Laptop versehen.
Die Rückmeldungen waren sehr unterschiedlich. Ilka Friedrich war etwas unsicher, weil sie ein Kind taufen sollte, dessen Sprache sie nicht spricht.
Es war aber dann eine wunderbare Geschichte, weil sich in der Gemeinde alle geehrt fühlten.
Erika Mohri war aktiv an der Konfirmation in „ihrer“ Gemeinde beteiligt und es war ein wunderschöner Gottesdienst, der allerdings auch sehr lange dauerte.
Am Abend waren wir bei Willi Roeroe eingeladen und trafen dort einige bekannte Gesichter wieder. Es gab sehr gute Gespräche und auch die „Neuen“ waren mittendrin dabei.

_ADN8795_DxO

Willi Roeroe

 

_ADN8813_DxO

Ejodia mit mir

_ADN8805_DxO

lecker indonesisch mit Pizza!

_ADN8822_DxO

Gruppenbild mit Willi

 

 

 

 

 

 


23. und 24. Oktober 2015 – Freitag und Samstag

_ADN8476_DxO

die Hütten des Resorts

Eineinhalb Tage auf der Koralleninsel Bunaken. Das war wieder mal sehr schön. Für einige von uns aber ganz neu!

_ADN8566_DxO

das Boot zum Schnorcheln

_ADN8573_DxO

die Gruppe auf dem Boot

_ADN8600_DxO

beim Schnorcheln vor Siladen

 

 

 

 

 

 

Am Freitagnachmittag ging es zu zwei Stellen zum Schnorcheln. Toll.

_ADN8461_DxO

Beim Aussteigen bei Ebbe

_ADN8467_DxO

durch den Mangrovenbusch

_ADN8476_DxO

Die Hütten des Resorts

_ADN8504_DxO

Tücher werden von Frauen der Insel angeboten

Am Freitagabend gab es dann draußen einen musikalischen Abend mit der Hausband.

_ADN8633_DxO

Die Hausband am Abend

Am Samstag dann zu einer anderen Stelle, an der wir auch garantiert Seeschildkröten sehen würden.
So war es dann auch. An der Riffkante, an der es etwa 60 m tief nach unten ging,
waren unzählige Fische in den schönsten Farben. Teilweise kamen sie sehr dicht an uns heran.

Bunaken_UWC_045_DxO

wer ist denn das?

Bunaken_UWC_028_DxO

Korallen auf der Riffkante

Bunaken_UWC_043_DxO

der Seeschildkröte folgen

 

 

 

 

 

 

Die Strömung war ziemlich stark und so waren wir alle entsprechen groggy.

_ADN8547_DxO

abhängen

 

Die Fahrt mit dem Boot war etwas unruhig, da ein starker Wind ging. Wir sind heil angekommen.

 

 

 

 


 

22. Oktober 2015 – Donnnerstag

Der 2. Teil des Seminars fand in Manado statt. Die Zuhörerschaft bestand überwiegen aus Frauen und wir präsentierten die übrig gebliebenen Teile aus dem Gesamtthema: Männer und Frauen in Kirche und Gesellschaft.

_ADN7997_DxO _ADN8137_DxO _ADN8120_DxO _ADN8059_DxO

Dazu folgt später noch mehr.


 

21. Oktober 2015 – Mittwoch

Treffen um 9.00 Uhr im Kantor Sinode, tatsächliche Abfahrt um irgendwann nach 10.00 Uhr. Es ging über Sonder zu einem Cafe zum Kaffeetrinken mit leckerem Gebäck.

_ADN7607_DxO

Beim Kaffee mit  Gebäck

_ADN7754_DxO

Denkmal von Schwarz

_ADN7714_DxO

Vor der Gedenkstätte …

_ADN7713_DxO

… und in der selbigen

 

 

 

 

 

 

Von dort besuchten wir das Grabmal des Missionars Schwarz in Langowan.
Danach ging es weiter zum Bukit Kasih. Dort haben alle Religionen gemeinsam eine Stätte mit Denkmal und verschiedenen Häusern. Dort war es sehr, sehr heiß.

_ADN7627_DxO

das Denkmal

 

 

 

 

 

Nach einer längeren Autofahrt über Land erreichten wir dann den Tondanosee. Dort gab es in einem Restaurant über dem See ein leckeres Essen.

_ADN7933_DxO

Im Restaurant

_ADN7920_DxO

Kankung

_ADN7919_DxO

gebratener Fisch

Später am Abend waren wir wieder in unseren Quartieren und ziemlich erledigt.

 

 

 

 


 

20. Oktober 2015 – Dienstag

Der erste Teil des Seminars startete heute im großen Saal des Kantor Sinode.

_ADN7450_DxO
Der Besuch war überwältigend! Etwa 250 Menschen wollten uns zuhören.

_ADN7488_DxO _ADN7486_DxO

Zum Teil PfarrerInnen aus der Umgebung zum anderen Teil StudentInnen der theologischen Fakultät der Uni (Bukit Inspiracy). Letztere bekamen allerdings auch „credits“ für ihr Erscheinen. Leider war die Akustik sehr schwierig, zumindest für mich und meine Hörgeräte.

Die Vorträge von Dr. Thonipara, Dr. Mohri und Pfrin Stein wurden sehr gut aufgenommen. Sie fanden ihren Höhepunkte in Murmelgruppen – na ja, das Murmeln vereinigte sich fast zu einem Sturm.

_ADN7514_DxO

Nach dem Essen gab es etliche Anfragen zu Gruppenfotos.

Dann setzte Propst Dr. die Vortragsreihe auf indonesisch fort. Anschließend gab es noch die Ergebnisse aus den Gruppen.

_ADN7522_DxO


19. Oktober 2015 – Montag

Wir wurden im Kantor Sinode von der Kirchenleitung durch Dr. Sumakul begrüßt. Propst Dr. Schütz und Dr. Thonipara überreichteen kleine Geschenke der Delegation.

_ADN7258_DxO

Dr. Sumakul, Kirchenpräsident der GMIM

_ADN7270_DxO

ein Geschenk

_ADN7265_DxO

das andere Geschenk

_ADN7259_DxO

Ein Teil der Gruppe

 

 

 

 

 

 

 

ADNG7275_DxO

Gruppenfoto

Er drückte seine Besorgnis über die Ereignisse am Rande des Flüchtlingsstromes in Deutschland aus und bot an, das wir das gemeinsam thematisieren könnten, da sie in der GMIM über viel Erfahrung mit dem Zustrom durch Muslime hätten. Es gab verschiedene andere Themen, unter anderem auch das Angebot von Dr. Johny Thonipara, gemeinsame Aktionen zum Pilgerpfad für Gerechtigkeit und Frieden zu überlegen und mit Leben zu erfüllen.

Vor dem Mittagessen waren wir dann auf dem Markt in Tomohon. Das ist immer ein sehr eindrückliches Erlebnis.

_ADN7312_DxO

Der Markt

_ADN7394_DxO

und an der Kokosnuss: Ilka Friedrich …..

_ADN7396_DxO

… und Christine Peter

 

 

 

 

 

 

Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurde die Gruppe dann zum „Danau Linow“ gefahren. Dort treten schweflige Dämpfe aus Erdspalten aus und zeugen so vom vulkanischen Untergrund. (noch keine Bilder)

Später am Abend gab es dann eine Einladung zum Abendessen im Wale Oikumene.


18. Oktober 2015 – Sonntag

Heute waren wir auf 6 Gemeinden verteilt. Jede/r der mitgereisten Pfarrer/innen predigte in einer anderen Kirche. Natürlich mit Übersetzung wenn nötig.
Dr. Klaus Volker Schütz                in Indonesisch         mit Christine Peter
Dr. Johny Thonipara                       in Indonesisch
Ilka Friedrich                                 in Englisch             mit Beate Müllerheim
Elke Stein                                     in Englisch und Indonesisch
Dr. Erika Mohri                              in Englisch
Joachim Schuh                             in Indonesisch         mit Ehepaar Runkel

Ich wurde von Dr. Hein Arina mit nach Süd-Minahasa genommen. Dort wurde nach 4 Jahren Amtszeit die derzeitige Pfarrerin durch einen Pfarrer abgelöst und Dr. Arina hatte diesen Gottesdienst für die Kirchenleitung der GMIM übernommen. Die Kirche war sehr voll und auch der Nebenraum war komplett besetzt. Die Predigt von Dr. Arina war sehr emotional und gestenreich. Er brachte die Gemeinde zum Zuhören und auch zum Lachen.

_ADN7157_DxO

Die volle Kirche

_ADN7208_DxO

Die Kirche in Süd-Minahasa

Es wurde – wie immer – viel gesungen und gebetet. Zum Schluss war ich dann gefordert ein Grußwort zu sprechen. Das tat ich dann auf deutsch, englisch und indonesisch. Nach dem Gottesdienst waren dann die unvermeidlichen Fotos dran, bevor es zum Essen ging.

 

 

 

_ADN7196_DxO

Das Essen im Gemeindehaus

 

In einem riesigen Gemeindesaal waren drei Tischreihen mit Essen aufgebaut und die Mensch standen dichtgedrängt umher. Es war sehr fröhlich, laut und heiß. Auf dem Weg aus dem Saal musste ich ganz viele Fotos mit verschiedenen Menschen machen lassen und unzählige Hände schütteln: Selamat hari minggu. Der Weg zurück dauerte dann nochmal 2 Stunden für etwa 75 km.

Es war ein schönes Erlebnis in Süd-Minahasa.

 

18.10.2015
Wir waren mit Pfarrer Joachim Schuh in Rumuruh. Der Kirchenbesuch mit ca. 400 Personen und im Außenbereich Übertragung mit Kamera auf Bildschirme. Die Predigt wurde von Pfarrer Schuh auf Indonesisch gehalten. Im Gottesdienst: Begrüßung der Abordnung us derr EKHN. Persönliche Begrüßung durch Hiltrud und Horst Runkel mit Übergabe von kleinen Geschenken an die Gemeinde. Singen des Liedes „Kein schöner Land“ durch Joachim Schuh und Hiltrud Runkel.

Der Gottesdienst dauerte ca. 1 ¾ Stunde. Am Schluss des Gottesdienstes werden alle Spender aus der letzten Woche mittels Beamer namentlich und mit Höhe der Spende auf die Wand projiziert. Danach gab es eine Einladung zum Mittagessen im Gemeindehaus.

Horst Runkel


17. Oktober 2015 – 17:10 (indonesische Zeit)

Der Weg nach Nord-Sulawesi ist sehr lang. Um 6:30 Aufstehen; 7:00 Waschzeug einpacken und Hörgeräte nicht vergessen! Dann um 7:20 Frühstück.; 8:20 mit dem Auto zum Bahnhof nach Ingelheim. Zug hat 10 Minuten Verspätung. Treffen am Schalter Singapur Airlines. Problem: Der Reisepass von Roselien Rehfeldt geht nicht durch: Gültigkeit um 14 Tage zu kurz. Sie versucht das zu regeln und will dann nachkommen. Wir drücken die Daumen.

_ADN7069_DxO

Andacht in der Flughafenkappelle

Wir checken um 11:50 ein in die A380-800. Ein riesiges Teil. Wieso können die eigentlich fliegen.

_ADN7083_DxO

Die Strecke

_ADN7091_DxO

Die A 380-800 in Singapur

_ADN7104_DxO

A320 der Silk Air

_ADN7095_DxO

Flughafen Singapur

Der Flug verläuft ruhig und planmäßig. Die Sitze sind immer noch nicht für mich gemacht. In Singapur mit dem Bus zum anderen Gate. Drei Stunden später geht es mit einem viel kleineren Flugzeug und etwas Verspätung nach Manado. Das Essen im Flieger war gruselig der Flug war ok. Visum, Gepäck, Zoll und Geldwechselei liefen nach der Ankunft prima. Der Empfang durch eine kleine Delegation war sehr herzlich. Dr. Hein Arina wollte keinen großen Bahnhof mit Blümchen und Kinderchor, weil er weiß, was es bedeutet, so lange unterwegs zu sein.

_ADN7111_DxO

Begrüßung am Flughafen Manado

Fahrt von Manado nach Tomohon: Über 2 Stunden schlechte Straßen mit unzähligen Baustellen. Unterbringung dann für 6 Personen im Wale Oikumene, das übrigens sehr schön renoviert ist. 4 andere in einem Gästehaus und Beate Müllerheim in einer Familie in Tomohon.

_ADN7137_DxO

vor dem Abendessen

_ADN7140_DxO

Besprechung für Sonntag

Später am Abend, nach Dusche und Kleiderwechsel gab es dann ein gemeinsames Essen im Green Garden – gut. Danach noch eine kurze Besprechung zum Sonntag wegen der Gottesdienste und dann ab in Bett. Nach ein Zeit von über 32 Stunden fast ohne Schlaf, sind wir einfach umgefallen. Gott sei Dank für eine gute Bewahrung.


13. Oktober 2015 – 15:24 Im Gästezimmer bei uns stapeln sich die Sachen und müssen noch in den Koffer. Heute kam eine Mail von Joachim Schuh, dass wir in der Minahasa mit langen Stromausfällen rechnen müssen. Wegen der anhaltenden Trockenheit, fällt die Wasserkraft zur Stromerzeugung aus und wegen der Hitze laufen in Manado alle verfügbaren Klimaanlagen. Also müssen wir Taschenlampen mitnehmen. Taschenlampe_inet Auch eine Art der vorsorglichen Erleuchtung!


 

GMIM_PA_Blog_26_02

Der Vulkan Lokon bei Tomohon

16. September 2015 – So langsam geht es auf die Reise zu!

Am 4. Juli gab es das erste Treffen der Reisegruppe mit Informationen zu Kultur, Menschen, Seminar, Essen, Unterbringung und Medizin. Dabei wurden auch die Seminarthemen verteilt .
Am Freitag den 25. September ist das zweite Treffen der Reisegruppe. Da geht es dann um die Seminarthemen und wie die präsentiert werden sollen und auch noch um Einzelheiten zu der Reise.
Am 16. Oktober soll es dann losgehen nach Nord-Sulawesi. Am 27. Oktober fliegen wir zu einem Treffen mit  dem PGI (dazu mehr zu einem späteren Zeitpunkt) nach Jakarta. Von dort fliegen wir dann am 30. Oktober via Singapur wieder zurück nach Frankfurt.
Wir werden diesen Blog beizeiten in einem größeren Rahmen bekannt machen und Sie und euch einladen zu folgen und eventuell auch Kommentare abzugeben – das wird kurz vorher freigegeben. 
Mit herzlichen Grüßen Helmut Lohkamp (für den Partnerschaftsausschuss)

Helmut_Portr_small

27 Kommentare zu „Reise nach Nord-Sulawesi 2015 – ein Blog“

  • Wilfried Warneck:

    Hoffentlich habt ihr immer dann Strom und einen Internetzugang, wenn es gilt, den nächsten Beitrag für diesen Blog zu erstellen.
    Obwohl das Gewicht des Gepäcks begrenzt ist: nehmt frische Batterien von hier mit. 2005 habe ich „neue“ in Manado gekauft, die Minuten nach dem Öffnen der Verpackung und dem Einlegen bereits leer waren.
    Viel Spaß beim Packen und beim Aufgeregtsein vor der Reise!

    Wilfried Warneck

  • Elvira-Beate Müllerheim:

    Vielen Dank für die guten und hilfreichen Tipps –
    es wird immer spannender …
    Und … wir werden Sie vermissen Herr Warneck 🙂

  • klaus + ursula martin:

    Ich finde es toll, daß wieder ein Partnerschaftsbesuch ansteht. Grüßt alle Mitfahrer und besonders die Freunde bei der GMIM!
    Gottes reichlicher Segen sei mit Euch.

  • Sabine Stohr:

    Ich begleite Sie / Euch per BLOG auf dieser Reise! Auch sehr spannend 🙂
    Kommt gut an und gut weiter.

  • Hilke Wiegers:

    Jetzt geht’s los. Eine gute Reise wünschen wir alle vom Dekanat Ingelheim!

  • Wilfried Warneck:

    Selamat siang,

    inzwischen müsst ihr in Manado angekommen sein. Hoffentlich hattet ihr einen guten Flug und ist es in Manado nicht zu schwül. Wie mögt ihr dieses Mal empfangen worden sein? Ich bin gespannt auf euren ersten Bericht und wünsche dir, lieber Helmut, den dafür notwendigen Zugang zum Internet und Strom. Herzliche Grüße an alle!

  • Wilfried Warneck:

    Vielen Dank, lieber Helmut, für deinen ersten Bericht, den du sicher sehr müde geschrieben hast! Wie schön, dass ihr wohl behalten angekommen seid und freundlich willkommen geheißen worden seid, offenbar etwas angepasst an die niedrigere EKHN-Augenhöhe bei Begrüßungen :-).
    Schade, dass so wenige von euch privat untergebracht worden sind. Was mag der Grund gewesen sein?
    Die Straße Manado-Tomohon ist lange wegen Regen und Erdrutsch zerstört gewesen, daher wohl die vielen Baustellen. Immerhin brauchtet ihr keinen langen Umweg fahren.
    Inzwischen geht der Sonntag bei euch allmählich zu Ende, die Zeitverschiebung und die Reiseanstrengungen werden euch noch zu schaffen machen.
    Hoffentlich habt ihr interessante Gottesdienste und interessierte Gemeinden erlebt. Ich bin gespannt auf den nächsten Bericht.
    Können diejenigen von euch, die Smartphones besitzen, eigentlich hier im Blog schreiben? Wenn ja, fände ich es toll, wenn sie dies neben deinen Berichten, lieber Helmut, machen würden, wir Zurückgebliebenen (:-)) würden uns sicher darüber freuen.
    Herzliche Grüße und nicht so spät selamat tidur (gute Nacht)
    Auch von mir liebe Grüsse an alle
    Heidemarie

  • Hiltrud Runkel:

    Wir hatten heute einen wunderschönen Gottesdienst, wurden sehr herzlich begrüßt und willkommen geheißen. Für mich war sehr überwätigend zu sehen, wie viele Gottesdienstbesucher und -besucherinnen, Jugendliche und Kinder am Sonntagmorgen zur Kirche kommen. Solche vollen Kirchen wünsche ich mir auch bei uns. Das Singen macht einfach viel mehr Spaß auch die große Gemeinschaft. Ein Grußwort vor so vielen Menschen zu sprechen, war einfach bewegend. So viele Hände mit so vielen guten Wünschen am Schluss des Gottesdienstes zu schütteln, ich war sehr gerührt von dieser Herzlichkeit. Wir werden hier sehr verwöhnt, vor allem das Essen ist hervorragend. Alles Weitere im Bericht von Helmut Lohkamp.
    Herzliche Grüße an Alle zu Hause vor allem im Dekanat Ingelheim und nun eine gute Nacht. Hiltrud Runkel

  • Matthias Baun:

    Klingt nach einer großen Ehre, dort predigend tätig zu sein! Ansonsten gute Stunden auf kurzen Strecken aus Alzey!

  • admin:

    Gerne würden wir das Programm komplett bekanntmachen, aber noch kennen wir auch nur Fragmente.
    Di, 20.10. Seminar im Kantor Sinode – theologische Sichten zu Frauen und Männern in Kirche und Gesellschaft.
    Mi, 21.10. Besichtigung von Schwarz Mausoleum, Bukit Kasih im Bereich Langowan und Essen auf dem Tondanosee
    Do, 22.10. Seminar 2. Teil – allgemeine Sichten zu Frauen und Männern in Kirche und G.
    Fr, 23.10. Aufenthalt Bunaken (bis 24.10.)
    So, 25.10. Gottesdienste durch die PfarrerInnen der Gruppe in Gemeinden in Manado
    Mo, 26.10. ??? – große Farewell-Party mit Ehrengästen.
    Di, 27.10. Flug nach Jakarta, Programm noch unbekannt.
    Ich hoffe, dass das soweit hilfreich ist.
    Schickt uns bitte Regen!!!

  • Angelika Thonipara:

    Hallo an alle Frauen und Männer der Partnerschaftsreise, liebe indonesischen Schwestern und Brüder, lieber Johny, ich schicke Grüße von der jährlichen Tagung unseres Dachverbandes Evangelische Frauen in Deutschland e. V. wo ich zusammen mit unserer Vorsitzenden Luise Böttcher den Frauenverband der EKHN vertrete. Hier passieren spannende Dinge, u. a. nimmt das neue Zentrum Frauen und Männer der EKD Formen an. Außerdem wurde heute eine Stellungnahme zur aktuellen Asyldebatte verabschiedet. Ein Mitgliedsverband stellt auf einer Weltkarte dar, in welchen Ländern wann die erste Frauenordination stattgefunden hat. Da frage ich doch gleich mal nach, wann das in Indonesien war? Ich gebe es gerne weiter. Ich bin sicher, sie machen ebenso reiche Erfahrungen und gewinnen miteinander wertvolle Impulse für Ihre Arbeit. Herzliche Grüße aus Hannover Angelika Thonipara

  • Wilfried Warneck:

    Heute fahrt ihr nach Bunaken. Ich wünsche euch viel Spaß beim Schnorcheln. Warnt euch bitte gegenseitig vor der Leiter, die am Bootsrand hängt und mit der man sich so wunderbar Finger klemmen kann.
    Offenbar habt ihr Probleme mit dem Strom und/oder dem Internet. Hoffentlich läuft sonst alles gut und könnt ihr viele gute Gespräche führen und interessante Eindrücke sammeln.
    Herzliche Grüße und weiterhin eine schöne Zeit.

  • Wilfried Warneck:

    Die erste Pfarrerin der GMIM ist 1953 ordiniert worden oder anders ausgedrückt, 11 Jahre, nachdem die Leitung der GMIM von holländischen Kirchenführern auf den ersten indonesischen Kirchenführer der GMIM übergegangen ist. 2015 zählt die GMIM mehr als 70% Pfarrerinnen.
    Dir, lieber Helmut, vielen Dank für die neuen Beiträge und Bilder.

  • admin:

    Strom genug! Wir hatten zwei kürzere Ausfälle. Auf Bunaken gab es nur nachts Strom und gar kein Internet. Internetzugang war dann leider insgesamt doch ein Problem. Die Technik mit meinem SmartPhone als HotSpot funktionierte nur mal kurz. Während des Seminars in Kantor Sinode habe ich mich an deen Protokollantentisch gesetzt (sah professionell aus) und habe dort den Internetzugang für die ersten Berichte genutzt.
    Jetzt sitze ich im Wale Oikumene und benutze deen HotSpot von Toni (Mann von Jane). Eine dicker Dank an ihn. Wegen meiner Wunde am Fuß (blöde Schlappen!) musste ich heute auf die Teilnahme an den Gottesdiensten in Manado verzichten. Pech.
    Herzliche Grüße
    Helmut

  • admin:

    Die etwas weniger spektakuläre Bergrüßung war sicher keine Retourkutsche, sondern nur die sachliche Einschätzung von Hein Arina. Wir waren dankbar dafür.
    Berichte im Blog mit den SmartPhones wären theoretisch machbar, aber organisatorisch eher schwierig. Der bessere Weg ist, einen Bericht als Kommentar zu schicken (siehe Hiltrud Runkel).
    Liebe Grüße natürlich auch immer an Heidemarie!!! Alles Gute euch!

  • Sabine Stohr:

    Super Fotos und nach wie vor sehr interessant so an der Reise virituell teilnehmen zu können. Und der Strom scheint ja auch da zu sein!Weiterhin Gottes Segen für die Reise und noch viele schöne Erfahrungen.

  • Wilfried Warneck:

    Heute ist schon euer letzter Tag in der GMIM. Was ist eigentlich aus dem Plan für ein eigenständigen Frauenprogramm geworden? Könnten die Betroffenen evt in Form eines Kommentares etwas darüber berichten und den armen lädierten Admin dadurch ein wenig entlasten?
    Frau Runkel hat solch einen tollen Einstieg gemacht, leider hat sie bisher keine NachahmerInnen gefunden. Also nur Mut, eure Zurückgebliebenen werden sich freuen.
    Habt ihr Fadly und Armando treffen können? Wird es eineN NachfolgerIn geben können?
    Alles Fragen, die sich per Smartphone mit indonesischer Sim-Karte hier im Kommentar beantworten lassen.
    Verzeihung, dass ich ein wenig kitzele, aber ich denke, in euren Köpfen muss es doch nur so wimmeln von neuen Erfahrungen und Eindrücken, und Helmut muss doch gar nicht alles allein machen.
    Da jedeR alles lesen kann, ist die Gefahr von Doppelungen eigentlich ausgeschlossen.
    Ich wünsche euch eine schöne Farewell-Party und morgen einen guten Flug nach Jakarta.
    Gott sei Dank wart ihr am WE auf Bunaken und nicht in Manado.
    Bitte grüßt alle Bekannten von Heidemarie und mir, sowohl in der GMIM als auch in Jakarta. Dir, lieber Helmut, gute Besserung.

  • Helmut Lohkamp:

    Leider kam ich mit dem Blog nicht so schnell weiter, wie ich gehofft hatte. Das hatte unterschiedliche Gründe: Mein SmartPhone funkionierte nur schlecht oder gar nicht als HotSpot. Der mobile HotSpot von Toni (Janes Mann) funkionierte prima, aber mit Einschränkungen: von Mitternacht bis Mittag sehr gut, den Rest der Zeit sehr, sehr langsam. Das Internet selbst war oft stundenlang wegen Severausfall nicht erreichbar.
    Oft saß ich wegen langer Anfahrten im Auto und da ging gar nichts. Gelegentlich gab es auch mal keinen Strom, aber das war selten. Tja und dann hatten wir auch Termine, wo ich dann auch nicht ins Internet kam. Ich werde mich weiter bemühen.
    Herzliche Grüße an alle aus Jakarta.
    Helmut Lohkamp

  • Wilfried Warneck:

    Heute geht es zurück nach Hause. Ich wünsche euch einen guten, sicheren und nicht so anstrengenden Flug.
    Dir, lieber Helmut, vielen Dank für diesen Blog und für die viele Mühe und Arbeit, die du da wieder hinein gesteckt hast. Ich finde, deine Mühe hat sich sehr gelohnt. Deine Texte und Bilder haben es ermöglichst, euch bei eurem Besuch begleiten und ein wenig mit daran teilhaben zu können.
    Selamat jalan. Saya sangat senang bertemu dengan kamu hari Juma´at.

  • Sabine Stohr:

    Schön, dass Sie alle gesund zurück gekommen sind und Danke nochmal fürs virituelle „Dabeisein“
    können. Es hat mir persönlich einen Eindruck in ein Land verschafft, von dem ich bis dato so gut wie gar nichts wusste.
    Gottes Segen und alles Gute
    Sabine Stohr

  • admin:

    Liebe Blog-Verfolger, eigentlich wollte ich heute noch die letzten Bilder einfügen, aber das habe ich nicht hinbekommen. Ich habe das Gefühl, dass mein Hirn noch etwas zähflüssig ist und ich etwa 1,5 m neben mir stehe. Mal schauen, wie das morgen wird.
    Aber schonmal herzlichen Dank für das viruelle Dabeisein und die Kommentare. So hatten wir immer das Gefühl, dass wir nich irgendwo in der Welt alleingelassen sind. Ihr wart mit uns und mit Gott unsere ständigen Begleiter.
    Danke.

  • Kelompok Ekhn dari Mainz sudah menjadi berkat di Indonesia khususnya di Sulaswesi Utara. Saya senang ada kelompok ini yang bekerja sama dengan orang Indonesia untuk menolong jemaat di Sulawesi Utara. Saya harap semuanya tiba dengan sehat-sehat di Jerman. Salam hangat dari Stuttgart

  • admin:

    Nun sind auch die letzten Bilder im Blog und er ist damit eigentlich abgeschlossen.
    Ich werde die Kommentarfunktion noch bis zum Ende dieser Woche offen lassen.
    Bis dahin hoffe ich, dass alle Kommentare drin und die Bilder für die Galerie fertig sind.
    Herzliche Grüße

  • Vielen Dank noch einmal an alle, die 2015 Teil der Delegation waren und sich diesem Abenteuer ausgesetzt haben. Unsere Gruppe ist toll zusammengewachsen und jede/r bringt nun einen Rucksack an Erfahrungen mit, die er in sein Umfeld, seine Gemeinde und seinen Dienst eintragen kann. Es ist wunderbar, dass unsere Landeskirche solche geistlichen Freundschaften rund um die Welt pflegt. Wir leben und profitieren davon und hoffen, dass es die Partner in Übersee gleichermaßen tun. Bei den Gesprächen in Jakarta hat mich beeindruckt, wie konkret die Protestantische Kirche in Indonesien gesellschaftsbezogene Programme organisiert (Armutsbekämpfung, Ungerechtigkeit, religiöser Extremismus und Bewahrung der Schöpfung). In Nord-Sulawesi finde ich nach wie vor überzeugend, wie sehr die Konzentration auf das biblische Wort das Leben bestimmt und wie das regelmäßige Bibellesen in jedem Haus eine Heimat hat.

  • Horst Runkel:

    Nach der Rückkehr aus Indonesien und der Eingewöhnung in unseren Zeitrhythmus habe ich nun die Zeit mir meine Bilder von der Reise anzusehen. Beim Betrachten der Bilder treten die Erlebnisse noch einmal ganz plastisch vor Augen. Es war eine erlebnisreiche Reise mit vielen neuen, unbekannten Eindrücken, die in mir noch lange Zeit nachwirken werden. Trotz mancher Sprachschwierigkeiten gab es doch immer eine Verständigung mit den freundlichen Menschen die uns begegnet sind. Beindruckend für mich waren die Gottesdienste, die wir miterleben durften und der Abend mit dem Zusammentreffen von Herrn Willi Roeroe, der in sehr gutem Deutsch aus seiner Zeit in Deutschland erzählte und wie die Partnerschaft entstanden ist. Der Zusammenhalt der Gemeinden im christlichen Lebensalltag konnte man immer wieder spüren. Es war schön bei der Reise mit Dabei gewesen zu sein.

  • Elke Stein:

    Dichter Nebel hüllte heute Morgen das Kloster der Franziskaner in Hofheim ein, (hier bin ich für diese Woche zum nächsten Kurs „Exerzitien im Alltag“)- gegensätzlicher kann Klima und Landschaft wohl kaum sein…
    Auch etliche Tage nach der Rückkehr aus Inonesien vermischen sich immer wieder die Welten, bleibt vieles an Erlebinssen und Erfahrungen dieser Reise präsent, beschäftigt mich und verändert meine Haltung und meinen Blick auf den Alltag, persönlich wie für mein Pfarramt, geistlich wie politisch.
    Ein paar Eindrücke daraus: Wir haben den ersten von zwei Vormittagen mit „lectures“. Nach dem Vortrag von Erika Mohri soll ich etwas zu „basic topics on feminist theology“ sagen, und stelle zu Beginn die Frage, wie die zuhörenden Studierenden und auch Pfarrerinnen und Pfarrer beim Beten Gott ansprechen. Ich hatte in den Gottesdiensten und Gebeten gelernt, dass „Allah Bapa“,“Gott Vater“ vertraut und gebräuchlich ist. Sagt aber auch mal jemand „Allah Ibu“, „Gott ,Mutter“? Die Frage löst eine Mischung aus Raunen, Staunen, Lachen und Entsetzen im ganzen Saal aus. Die Dynamik, die daraus enstand, in den kleinen Gesprächsgruppe im Anschluss wie auch in Einzelbegegnungen, auch noch etliche Zeit später, hat mich bewegt, selbst staunen und neu fragen lassen, nicht nur mit Blick auf Glaubenspraxis dort, sondern auch bei uns.
    Sehr froh bin ich um die Beharrlichkeit einzelner Frauen in der Minahasa, uns zu treffen, um über theoloigsche Fragen und aktuelle Herausforderungen zu sprechen. Bibelteilen in einer der vielen Frauengruppen war eine tiefe, spirituelle Erfahrung für mich, für die ich sehr dankbar bin. Nun hoffe ich, dass es auch über Entfernung und Zeitverschiebungen hinweg gelingen wird, miteinander im Austausch zu bleiben.
    Mit nehme ich auch die drängenden politischen Fragen, die nicht allein solche für die Kirche dort sind, sondern auch zutiefst unsere eigenen sein sollten, müssten. Die Klarheit im Denken, Sprechen und Handeln der dortige Kirchen (wie wir bei PGI erleben konnten) und die Verankerung in biblischer Theologie und lokaler Sprititualität beeindrucken mich, fordern ,mich heraus, auch hier erneut oder neu über die politische wie geistliche Praxis im Gemeindeleben nachzudenken.
    Reich an Bildern (Danke Helmut für so viele schöne Fotos!), Gastfreundschaft, Geschmäckern und Erfahrungen bin ich nun wieder hier in Mainz.
    Ich danke euch Mitreisenden für die gute wie fröhliche und vertrauensvolle Gemeinschaft auf dieser Reise!
    Tuhan memberkati!

  • Elvira-Beate Müllerheim:

    Ich danke dem Partnerschaftsausschuß, dass ich an dieser außergewöhnlichen Reise teilnehmen durfte.
    Schnell lassen sich all diese Eindrücke, die im Nachhinein gar nicht in zwei Wochen passen wollen, auf gar keinen Fall verarbeiten, das wird alles noch sehr lange nachwirken. Toll!
    Wir waren eine gute Gemeinschaft und sind einer beeindruckenden Gemeinschaft dort auf den unterschiedlichsten Ebenen begegnet. Mich hat am meisten die Begegnung mit den Frauen des Koloms in „meiner“ Gastfamilie bewegt, dass wir mit ihnen gemeinsam Beten, Singen, Bibelteilen und essen durften und uns über Maria und Martha lachend, weinend, verstehend austauschend durften über drei Sprachen hinweg – genial!
    DANKE – auch für die gute Führung durch die Tage an Joachim Schuh
    und alle anderen tüchtigen Geister :).
    Ich werde diese Reise immer in meinem Herzen halten – DANKE!